Podiumsdiskussion

Projektion_1

27.03.2006

Selbstständige Schule Köln – Fachkongress „Neues Lernen – Neue Formen der Leistungsbewertung“ am 25.03.2006 in Köln

Üb3ber 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer setzten sich im Rahmen des von der regionalen Steuergruppe Köln ausgerichteten Fachkongresses am 25. März 2006 mit neuen Formen der Leistungsbewertung auseinander.

Der Fachkongress fand über die Modellregion Köln hinaus ein landesweites Echo. Neben Mitgliedern der schulischen Steuergruppen nahmen Vertreterinnen und Vertreter regionaler Steuergruppen und Schulen anderer Modellregionen, des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, der oberen und unteren Schulaufsicht, Entscheidungsträger der Kommune und weiterer Institutionen teil.

Im Mittelpunkt des Interesses am Vormittag stand der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Thorsten Bohl/PH Weingarten zur „Leistungsbewertung bei neuen Lernformen“. Die Mb7oderation der gesamten Veranstaltung lag in den Händen von Frau Gisela Steinhauer.

In der nachfolgenden Podiumsdiskussion wurde das Thema Leistungsbewertung

mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Schulpraxis Frau Dr. Ingrid Ahlring/Helene-Lange-Schule/Wiesbaden (A); Frau Dr. Karin Volkwein/Oberstufenkolleg der Universität Bielefeld(B), Herrn Dr. Wolfgang Pasche/Gymnasium Rottenburg, Herrn Peter Löwen/Kaiserin-Augusta-Schule/Köln (C)

, den späteren „Abnehmern“ aus der Wirtschaft Frau Doris Krüger/Deutsche Lufthansa AG (D) und Herrn Volker Theissen/Ford-Werke GmbH (E)

, der Wissenschaft  Hb11errn Prof. Dr. Thorsten Bohl (F)

und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW < Herrn Dr. Heinfried Habeck (G)angeregt diskutiert.

In den abschließenden 6 Workshops konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Thema Leistungsbewertung im Kontext neuer Lernformen vertiefen.

Die Regionale Steuergruppe Köln will mit dem Fachkongress "Neues Lernen – Neue Formen der Leb9istungsbewertung" einen starken Impuls in der Modellregion Köln setzen.

Leistungsbewertung und -erfassung müssen sich verändern und können sich nicht auf Beurteilungsbereiche wie Klassenarbeiten bzw. Klausuren und Mitarbeit beschränken. Nur wenn die Leistungsbewertung auch Leistungen und Kompetenznachweise in einem projektorientierten Unterricht, bei längeren Gruppenarbeitsphasen oder das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten in freien Unterrichtsphasen usw. berücksichtigt, werden die entsprechenden Ziele der Unterrichtsentwicklung nachhaltig sein.

Der Fachkongress „Neues Lernen – Neue Formen der Leistungsbewertung“ hatte das Ziel, diesen Gedankengang zu verdeutlichen und zu überprüfen. Beispiele aus der Praxis zeigten konkret, wie Gestaltungsspielräume innerhalb des Modellvorhabens für eine veränderte Leistungsbewertung genutzt werden können.

Nur eine von vielen ausnahmslos positiven Rückmeldungen:

„ ..Unser gesamtes Team war begeistert. Sowohl der Vormittag als auch die Arbeitsgruppen waren sehr hilfreich und motivieren für die weitere Arbeit. …“

 

 

Text: Manfred Böll, Geschäftsführer der Regionalen Steuergruppe Stadt Köln

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