WAS HEIßT BUS ?
BUS ist die Abkürzung für Betrieb und Schule
BUS ist ein Projekt des Landes NRW.
Es wurde von der Landesregierung NRW entwickelt und es findet an Hauptschulen, Gesamtschulen und Sonderschulen statt.
In Köln wird BUS an vier Hauptschulen durchgeführt.
Das Projekt BUS ist ein Förderpraktikum im letzten Pflichtschuljahr. Die SchülerInnen besuchen an 3 Tagen die Schule und an 2 Tagen einen Praktikumsbetrieb.
WAS ERMÖGLICHT BUS ?
Förderung von schulmüden SchülerInnen, die im Augenblick keine Chance auf einen Schulabschluss haben.
Heranführung an den beruflichen Alltag in Betrieben durch ein Praktikum im letzten Pflichtschuljahr.
Ermöglichung eines nahtlosen Übergangs von Schule in den Beruf.
Hauptschulabschluss nach Klasse 9 durch eine interne Hauptschulabschlussprüfung.
Hauptschulabschluss SEK. I. nach der BUS-Klasse und einer Ausbildung mit Berufsschulabschluss.
WIE WIRD BUS UMGESETZT?
Die Jugendlichen, die für die BUS – Klasse
in Frage kommen, werden von der Klassenkonferenz empfohlen.
Sie beteiligen sich freiwillig an dem Projekt.
Die BUS – Klasse ist eine eigenständige Klasse mit ungefähr 15 Schülern, sie dauert ein Jahr.
Die SchülerInnen sind an drei Tagen in der Schule und an zwei Tagen im Praktikum.
Nach Ablauf des Jahres halten die Betreuungskräfte noch 6 Monate Kontakt zu den Jugendlichen und dokumentieren deren weiteren beruflichen und persönlichen Werdegang.
Alle erforderlichen Daten und Informationen werden im Rahmen eines zentralen Controllings erfasst und ausgewertet.
Es erfolgt außerdem eine Begleitevaluation.
WER KOMMT IN DIE BUS – KLASSE?
Jugendliche im letzten Pflichtschuljahr, die die Schule – zum Teil nach mehrfacher Wiederholung einzelner Schuljahre – voraussichtlich ohne Schulabschluss und ohne konkrete Perspektiven für ihre berufliche Zukunft verlassen.
In der Klasse sollen gemeinsam neue Perspektiven für Ausbildung und Beschäftigung ermöglicht werden.
WER SIND DIE PARTNER DES BUS-PROJEKTES?
Unser Partner und Träger der Jugendsozialarbeit ist der
IB - Internationaler Bund für Sozialarbeit
Mit Hilfe der Sozialpädagogen des Internationalen Bundes unterstützt die Schule einzelne Jugendliche. Es werden pädagogischen Maßnahmen innerhalb des BUS – Projektes abgestimmt (Stichwort: Hilfe- oder Förderplan), um alle Jugendlichen möglichst optimal zu fördern.
Die Berufsberatung des Arbeitsamtes ist ein fester Bestandteil bei der Begleitung der Schüler in diesem Projekt. Sie ist bei der Ermittlung der für die Jugendlichen geeigneten Berufsfelder behilflich und bereitet die anschließende Ausbildungsvermittlung vor.
B U S


Sekundarstufe I